Mathematik am Ende?!

Das Denken gehört zu den größten Vergnügungen der menschlichen Rasse. (B. Brecht)

Mathematik

Die Königin der Künste, Sklavin der Wissenschaften und der Schüleralbtraum in deutschen Schulen

Der Partyknaller, jemand flüstert leise: ‚Mathematik konnt ich nie!‘. Auf einmal liegen sich alle
Gäste in den Armen und bestätigen mit Freudentränen ‚Wir auch nicht‘.  Es ist einer dieser intimen Momente der Offenbarung, wo man als Mathematiker lieber die Backen hält. ‚Das sind alles nur Nichtschwimmer in der mathematischen Pfütze‘, analysier ich streng mathematisch. Kaum ist wieder Ruhe eingekehrt zücken alle ihre Smartphones. Als wenn das nicht Mathematik in ihrer Reinform ist – Matrix pur: Triangulation (Geodäsie- Dreiecksmessung), (google)analytics, Algorithmen ohne Ende,..etc.
Mein Kollege Meier (BWL’er) sieht das ganz einfach – Rote oder schwarze Zahlen? Das ist hier die Frage.
Klaus, der Medizinstudent, hat schlaflose Nächte wegen seines Physikums. Irre Durchfallquoten sind
da keine Ausnahme. Pascal, von Haus aus Künstler, sieht die Schönheit des Ganzen. Der Goldene Schnitt hat es ihm besonders angetan. ‚Harmonie pur!‘, sagt er ‚Proportionen, die weltweit als schön empfunden werden‘.
Phung, unser asiatischer Freund, versteht das deutsche Gezeter um die Mathematik gar nicht. In Asien
ist man stolz darauf in der Mathematik etwas zu leisten. Bei uns in der Schule sieht’s da wohl anders aus,
echte Neugier wird nicht geweckt. Was hinter den Dingen steckt, als Motivationsfaktor zu nutzen – niemals!
Abgelenkt und Übersätigt durch Datenmüll, stellt sich Müdigkeit und Frustration ein. Man stelle sich doch nur mal vor,  um wie viel stärker und  unternehmerischer unsere Gesellschaft  wäre, wenn die Schüler den Sinn hinter ihren Matheaufgaben erkennen würden und aus den Schulklassen der Schlachtruf erschallt:
‚Quod erat demonstrandum‘ (was zu beweisen war).

„Die Ehe des Professors soll sehr unglücklich sein, habe ich gehört!“ „Wundert mich nicht. Er ist Mathematiker,
und sie unberechenbar.“

 

 

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