vollscheisse – mit uns nicht

‚Man weiss, man sieht, man kann es greifen‘  (Goethe’s Faust)

Introducing vollscheisse.de

Ich schreibe dies für vollscheisse.de unter beträchtlicher geistiger Anspannung, mit einem kleinen Schimmer auf Hoffnung.  Ich spüre, wir wandeln auf dunklen, nebulösen Pfaden einem mörderischen  Abgrund entgegen.
Man sieht doch, dass die Menschen mit bleichen, sorgenvollen Gesichtern umherirren und Warnungen ignorieren, die niemand bewusst zu wiederholen oder sich auch nur einzugestehen traut, dass er sie überhaupt vernommen hatte.
Die Probanden wehren sich noch gegen ihre eigene Erkenntnis. Sie versuchen sozusagen noch einige Zeit,  sich etwas vorzumachen, ehe sie von ihrer eigenen Erkenntnis des Schrecklichen überwältigt werden. Dabei sind wir aber zugleich oft hilflos,  ja eigentümlich gelähmt angesichts dieser düsteren Epoche, in die wir reingesogen wurden.
In dieser  Zeit des politischen, gesellschaftlichen Umbruchs tritt noch eine sonderbare und lauernde Vorahnung von einer unfassbaren und allumfassenden Bedrohung, wie man sie sich nur in den schrecklichsten Nachtgespinsten vorzustellen vermag.

Wir wühlen uns durch die kalten, leeren Wüsten des Grotesken.

Ihr vollscheisse.de Team

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