wat denn - Was ist denn los

Trouble mit der Sprache

‚Die Menschen haben, wie es scheint, die Sprache nicht empfangen,
um die Gedanken zu verbergen, sondern um zu verbergen, dass sie
keine Gedanken haben.‘ (Sören Kierkegaard)

Sprache für die Kiste

Sie kommen, die neuen dienstbaren Geister für zuhause.
Amazonas Alexa hat den Echo, Gaggle Assistant hat Home, Macrohards Cortana bekommt Invoke und Birne’s Siri wohnt im HomePod. Selbstverständlich sind diese Biester alle online, um alles an ihren Herren und Meister zu senden, natürlich nur zum Wohle des Users und zur Verbesserung des Produkts.

Möge der Test beginnen, bringen wir die Kisten zum Kochen.

wasnjetz – Was ist denn jetzt los?

wattema – Könntest Du bitte mal auf mich warten?

finstndas – Wie findest Du denn das?

Kon scho sei… – Es spricht einiges dafür, dass …

geeschomma – Gehe ruhig schon mal vor

hömma, machma – Hör bitte zu, kannst du das übernehmen?

komma – Komm‘ mal bitte?

Do wennst ma ned glei obhaust! – Mit dieser Sache möchte ich mich im Moment nicht befassen.

Du Ludolf! – Jemand der unnötige Sachen verwahrt.

Earthporn – schöne Landschaft

Jetzt wart‘ ma moi…. – Im Moment sollten keine Entscheidungen getroffen werden.

machstn – Was machst Du gerade?

schaumama – Warten wir es doch erst mal ab.

hartzen – gammeln, sinnlos rumhängen

Das ganze bietet natürlich auch Vorteile, den Wegfall von Gross- und Kleinschreibung  und der Dehnungen und Verschärfungen.

‚dise masname eliminirt schon di gröste felerursache in der  primärschule, den
sin und unsin unserer denungen und konsonanten verdoplung hat onehin nimand kapirt.‘

Telefonieren zwei Informatiker. Fragt der eine:
„Und, wie ist das Wetter bei euch?“ – „Caps Lock.“
„Häh?“ – „Na, shift ohne Ende…“

 

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